Ein Kürbis bricht alle Rekorde

Das große Dorfjubiläum war gerade 4 Wochen her, da stand am 16. September 2017 schon wieder das nächste Fest an. Und man mag es kaum glauben, aber die Ganziger waren keineswegs feiermüde. Das Festzelt war bereits zur besten Kaffeezeit gut gefüllt. Die 13 Kuchen wollten schließlich alle gegessen werden. Da machte der Kaffeesachse seinem Namen alle Ehre.

Und dann stand auch schon der 1. Wettbewerb des Tages an. In diesem Jahr reichte erstmalig nicht die übliche Sackwaage, sondern es musste großes Gerät anrücken um den Sieger unter den Kürbis-Kolossen zu ermitteln. Sagenhafte 263kg wog der schwerste Kürbis an diesem Tag. Mit diesem wahrhaften Monsterkürbis sicherte sich Matthias Jähnigen, wie bereits im Vorjahr, den Sieg. Aber auch die Zweit- (Karsten Groß mit 198 kg-Kürbis) - und Drittplatzierten (André Pinkert mit 108 kg-Kürbis) knackten deutlich die Rekorde der Vorjahre. Neben dem schwersten Kürbis wurde aber auch die größte Zucchini gesucht. Die brachten natürlich nicht die Kilos wie die Kürbisse auf die Waage, aber dafür kam es hier auf jedes Gramm an bei der Podestplatzierung. Tino von den Pulsitzer Gartenfreunden konnte den Sieg mit seiner 23,0 kg-Zucchini erringen. Auf den Folgeplätzen folgten der Pulsitzer Günther mit 22,2 kg-Zucchini und Gerd Licht mit 21,6 kg-Zucchini. Doch nicht nur auf‘s Gewicht sollte es heute ankommen. Auch besonders schön gestaltete Kürbisse sollten prämiert werden. Hier gewannen die Pulsitzer Hobbygärtner mit ihrem Kürbis-Gärtner vor den Minions von Fam. Donner.

Sportlich ging es dann beim Gummistiefel-Weitwurf zu. Die erst zum 2. Mal ausgetragene Disziplin erfreute sich besonderem Zustrom, so dass sich der Wettbewerb über 1 Stunde hinzog. Schlussendlich gab es folgende Ergebnisse:

Kinder: Gold F. Bartsch 16,7 m
  Silber T. Sachse 13,0 m
  Bronze V. Groß 11,6 m
       
Frauen: Gold Viola Kirsten 14,5 m
  Silber Jule Queißer 14,0 m
  Bronze Sandra Groß 13,8 m
       
Männer: Gold Felix Hanel 24,0 m
  Silber Jirka Krell 18,8 m
  Bronze Richard Donner 18,3 m

 

Nach den schweißtreibenden Wettbewerben ging es zur Verkostung der Kürbissuppen. 5 Stück waren diesmal im Rennen und wie jedes Jahr konnten alle Festbesucher ihre Wertung abgeben. Getreu dem Motto „Never change a winning soup“ gewann erneut Seriensieger Fam. Römisch vor Fam. Winde und Fam. Jarchow.

Frisch gestärkt stand noch einmal der Sportsgeist im Vordergrund. Beim Duggert-Rennen musste ein Parcour auf Zeit überwunden werden. Auf das Siegerpodest schaffte es Marko Krell vor Jirka Krell und Daniel Jährig.

Der Tradition entsprechend wurde kurz vor Einbruch der Dunkelheit der Maibaum eingeholt und dann im Festzelt bis in die frühen Morgenstunden in den Herbst getanzt.

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